NEC MultiSync LCD225WXM: Großes Monitorbild zu vernünftigem Preis
Wer glaubt, dass ein kleiner Monitor für alle täglichen Aufgaben ausreicht, irrt ganz sicher. Nicht nur, weil ein großes Display die Arbeitsproduktivität erhöht (bei einem Wechsel von 18 auf 24 Zoll sogar um bis zu 52 Prozent, wie Hersteller NEC unter Berufung auf eine amerikanische Studie behauptet). Es macht auch einfach mehr Spaß, die Fenster mehrerer Anwendungen, die man benötigt, nebeneinander anzeigen zu lassen (z. B. Mail, Browser, Textverarbeitung, Kalender). Und bei großen Bildern muss man nicht dauernd scrollen. Ein 22-Zöller zu einem Preis unter 300 Euro ist der NEC MultiSync LCD225WXM.
Das Display (TN+film TFT_Technologie) zeigt bei 60 Hertz eine optimale Auflösung von 1680 mal 1050 Bildpunkten – also ein Maßstab von 16:10 (das Format nennt sich Entry Level Wide). Die Leuchtstärke bewegt sich mit 300 cd/m2 (sprich: Candela pro Quadratmeter – eine Einheit für die Leuchtkraft eines Monitors) eher im Mittelfeld, dürfte aber für alle Standard-Anwendungen völlig ausreichen. Top ist der Kontrast mit einem Verhältnis von 1:1000. Und auch der Betrachtungswinkel überzeugt mit 176 Grad (horizontal), das heißt, dass man auch von schräg seitlich das Bild gut erkennen kann (frühere LCD-Monitore zeigten nur bei Frontalbetrachtung ein gutes Bild). Die Reaktionsgeschwindigkeit der Bildpunkte ist mit 5 Millisekunden übrigens recht ordentlich.
Schick ist die Optik mit dem nur 15 Millimeter schmalen Rahmen. Der Bildschirm nimmt auf dem Schreibtisch ja schon genug Platz ein. Ebenfalls eine gute Sache ist der höhenverstellbare Fuß des Gerätes. Um volle fünf Zentimeter lässt sich das Bild hoch- bzw. herunterfahren und so an die Körpergröße anpassen. Natürlich lässt sich auch der Neigungswinkel einstellen (-5 bis +20 Grad), auch ist der Monitor auf dem Fuß drehbar. Der TÜV hat die Ergonomie bescheinigt, die übrigens der neuen Norm ISO 13406-2 entspricht. Der Bildschirm soll anderweitig angebracht werden, zum Beispiel an der Wand? Kein Problem bei einer Montage gemäß dem VESA-Standard (Video Electronics Standard Aassociation).
Anschließbar ist das Display sowohl digital (DVI-D-Anschluss) als auch analog (Mini D-sub 15 pin). Mitgeliefert werden dafür die Anschlusskabel beider Typen Zudem gibt es einen Audioeingang für die beiden integrierten Lautsprecher, die mit jeweils 1 Watt nicht gerade für HiFi-Sound sorgen, aber immerhin dafür, dass man überhaupt etwas hört. Denn viele Desktop-Rechner bieten da nichts an. Auch das Audio-Kabel liegt dem Monitro natürlich bei. Allzuviel Wärme verträgt das Gute Stück im Betrieb nicht, bei 35 Grad ist Schluss. Nun fragt man sich allerdings auf der anderen Seite, wer bei 35 Grad noch zu konzentrierter Bildschirmarbeit fähig ist… Apropos Energie, damit geht der NEC recht sparsam um. Im Betrieb hängt er mit 45 Watt am Netz, im Sparmodus fließen gerade noch 2 Watt. 50,6 Zentimeter breit ist dieser Bildschirm, 38,5 cm hoch und aufgestellt 26 Zentimeter tief. Und bringt damit auch gefällige 7,8 Kilo auf die Waage.
Der Preis, so NEC, soll 289 Euro betragen. Damit bewegt sich ein Display dieser Größe eher im unteren Mittelfeld.
Verwandte Artikel
gelesen: 884 · heute: 4 · zuletzt: 8. März 2010
