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Netbooks – das sind diese kleinen, leichten Laptops, schön zum Surfen unterwegs, zum Mail schreiben… Hauptsache klein. Jetzt kommt die nächste Generation der Leicht-PCs. “Convertibles” nennen sie sich. Ein Paradebeispiel: der Asus Ecc PC T91MT.
Zugeklappt sieht das edel wirkende weiße (oder schwarze) Gehäuse einem Netbook immernoch ähnlich. Aber das ist auch schon alles.
Beim Aufklappen offenbar sich die erste Besonderheit des Bildschirms: Er lässt sich um 180 Grad drehen und dann wieder drauf klappen. Und dieser Bildschirm ist – zweiter Unterschied zu herkömmlichen Netbooks – berührungsempfindlich. So ergibt sich ein Gerät, auf dem man wie auf einer Unterlage schreiben und per Stift sogar wie auf einem Zeichentablett zeichnen kann – und das sich auch deutlich besser zum Lesen von Dokumenten eignet.
Und nicht nur das: Per Finger lassen sich die Fenster verschieben, mit zwei Fingern können z. B. Bilder größer oder kleiner gezogen werden. Um die Bedienung weiter zu erleichtern, hat Asus seinem neuen Kind extra eine 3d-animierte Oberfläche entwickelt. Das Display hat eine Diagonale von 8,9 Zoll und löst auf 1024 mal 600 Bildpunkte auf. Die Grafik liefert Intels Graphics Media Accelerator 500.
Rein mechanisch dürfte der T91MT wohl ein wenig empfindlicher sein als seine alten Netbook-Brüder: Deren Displays waren mit zwei oder drei Scharnieren angebracht, der Neue hat ein einziges Drehgelenk mittig zwischen den Geräteteilen.
Im inneren werkelt Intels Atom Z520 Prozessor mit 1,33 GHz, 1 Gigabyte RAM (erweiterbar durch den Besitzer auf maximal 2 GB) muss ausreichen, um flüssig mit Windows 7 umgehen zu können. Installiert ist die Home-Premium-Version. Wer jetzt aber eine Festplatte erwartet, wird vielleicht enttäuscht: Stattdessen ist ein SSD-Laufwerk eingebaut, das gerade mal 32 GB zu bieten hat. Dafür soll der Akku aber immerhin fünf Stunden braven Dienst versehen, bevor er wieder geladen werden muss.
Dafür ist der Rest recht komplett: WLAN (nach dem neuen Standard n) sorgt für drahtlose Kommunikation mit dem Internet (oder anderen Rechnern), eine LAN-Buchse ist auch dran, und Datenaustausch im Nahbereich funktioniert über Bluetooth.
Sogar Fernsehempfang ist mit diesem kleinen Rechner möglich – dafür sorgt ein eingebauter Tuner, der DVB-T-Signale umsetzt (eine Antenne liegt bei). Analoges TV läuft allerdings nicht, und eine Fernbedienung wurde auch als überflüssig angesehen. Der Ton kommt über Stereo-Lautsprecher. Eine Web-Kamera komplettiert die Ausstattung.
Zwei USB-Anschlüsse sind nicht gerade üppig – wer also gleichzeitig Surf-Stick, externe Festplatte und einen Drucker anschließen will, braucht ein Hub. Aber immerhin ist zusätzlich noch ein SD-Steckplatz für Foto-Speicherkarten eingebaut.
Mit 970 Gramm ist der T91MT zwar kaum leichter als die herkömmlichen Netbooks, aber durchaus leicht genug, um in der Aktentasche überall hin mitreisen zu können. Wer jetzt auch einen vergleichbaren Preis erwartet, wird eher enttäuscht sein. Mit knapp 500 Euro wird dieser Rechner momentan im Netz angeboten. Ein Preis, der sich durch das hochwertige, berührungsempfindliche Display erklärt.
Erhältliches Zubehör: