Wer Sorgen hat, hat auch Likör – schrieb Wilhelm Busch. Und wer einen PC hat – hat manchmal auch Sorgen. Besonders dann, wenn er ihn aus was für Gründen auch immer bedienen muss – und eigentlich gar keine Ahnung davon hat bzw. haben will. Die Probleme treten immer dann auf, wenn der liebe Verwandte, der so gar keine Probleme im PC-Umgang kennt, leider weit weg ist.
Und dann gehts los am Telefon: Was zeigt der Bildschirm? Ach so… dann drück doch mal… Nein? Hmm, das weiß ich auch nicht, müsste ich sehen…
Kein Problem! Es gibt ein super einfaches Mittel, sich den PC des netten Verwandten zu Hause anzuschauen – und auch gleich die Maus selber zu bewegen, um so den Fehler zu finden: TeamViewer heißt das Profi-Programm. Und das beste: Für private Anwender ist es völlig kostenlos.
Produkt-News hat es getestet. Start mit dem Download auf www.teamviewer.com/de.
Es erscheint ein freundliche Startseite mit einem großen grünen Button: “Jetzt kostenlos herunterladen”. Einladung angenommen. Ein Fenster bittet um Entscheidung, ob installiert oder gespeicher werden soll. Installation bitte. Das klappt, nach ein paar Sicherheitsabfragen durch Windows, reibungslos. Wichtig: Sie werden gefragt, ob Sie das Produkt privat nutzen wollen. Dies müssen Sie ebenso bestätigen wie die Geschäftsbedingungen. Außerdem dürfen Sie sich ein Passwort überlegen, das Sie eintragen. Damit nur der, der das Passwort bekommt, Zutritt zum Rechner hat. Nach wenigen Minuten ist das Programm installiert. Wichtig ist natürlich, dass der Partner, dessen Rechner gewartet werden soll, die gleiche Installation tätigt.
Bei Programmstart erscheint ein kleines zweigeteiltes Fenster. Auf der linken Seite steht die eigene ID, darunter die Passwort-Eingabe. Rechts muss die ID des Fern-PC (der beobachtet werden soll) eingegeben werden. Diese ID lässt man sich telefonisch geben (steht bei dem Partner ebenfalls auf der linken Seite des dort geöffneten Programms) und gibt sie rechts ein. Links kommt das Passwort rein. Nun noch die Funktion angeben (“Fernwartung” ist eingestellt, “Präsentation” des eigenen Bildschirms oder Dateiübertragung wären auch möglich). Ein Klick auf “Mit Partner verbinden”… dann sollte das kleine Wunder geschehen:
Auf dem Bildschirm öffnet sich ein Fenster, das genau den Bildschirm des Partners abbildet. Die Maus hat jetzt Zugriff auf alle Menüs des anderen Rechners, kann Fenster öffnen und schließen, Programme starten, Dateien in andere Ordner verschieben… Und so sind schnell Probleme behoben, die man ohne Sicht auf die Funktion des PC nicht hätte greifen können. Das klappt übrigens auch bei installierter Firewall. Wir haben das Programm mit DSL und UMTS-Zugang getestet. Die Verbindung war passabel, allerdings nicht so glüssig, wie man das vom PC kennt, vor dem man sitzt. Dies legt nahe, bei einer Fernverbindung per Telefonleitung eine gehörige Portion Geduld mitzubringen – allerdings wurde dies nicht getestet.
Eindruck alles in allem: Eine tolle Software, sehr leicht zu installieren, ebenso leicht zu bedienen, eine stabile Verbindung. Und das für Privatleute zum Nulltarif – rundum empfehlenswert. Die gewerbliche Version, die einen erweiterten Umfang bringt, kostet übrigens 149 Euro für sechs Monate – oder 499 Euro als Lifetime-Version.








Hallo Hendrik,
vielen Dank für den informativen Blogpost zu TeamViewer. Wir haben uns alle sehr darüber gefreut, dass mal wieder in einem deutschen Blog so ausführlich über uns berichtet wurde.
Bei Fragen rund um TeamViewer stehe ich gerne zur Verfügung!
Grüße
Constantin
TeamViewer GmbH