Den Auslandsurlaub zum Sprachen lernen nutzen – man hat sich das so clever gedacht: Du liegst entspannt auf der Hotel-Liege am Pool und liest einfach jeden Tag die dort heimische Zeitung. Etwas von der Fremdsprache hat man ja noch drauf, der Rest wird trainiert, nach dem Urlaub bist du fit… …aber dann die Realität: Jedes dritte, vierte, fünfte Wort ist unbekannt. Immerhin so viel, dass man mitunter den Sinn nicht ganz versteht oder dass es doch mühsam ist. Taschenlexikon rausholen? Oder den elektronischen Übersetzer, und eintippen? Es geht viel einfacher: Stift über das Wort ziehen – der „liest“ das Wort gleich mit. Übersetzung ablesen! Die neuen Scanner-Übersetzer „Quicktionary“ des Wörterbuch-Riesen Hexaglot passen in jede Jackentasche und sind immer dabei, wenn irgendwo ein gedrucktes Wort übersetzt werden soll, z.B. von einer Speisekarte.
Das Prinzip ist simpel und wirkungsvoll: Der Stift gleitet über das Papier, scant dabei die Buchstaben und erkennt die Worte oder Satzteile und übersetzt in Sekundenschnelle. Unterschiede gibt es in der Ausstattung der Stifte. Der Quicktionary 2 zum Beispiel liest die gescanten Worte laut vor – so erfahren Sie die Aussprache. Der Quicktionary 2 Premium ist darüber hinaus noch ein wahres Sprachengenie: Per CD lassen sich die Wörterbücher für Dänisch, Griechisch, , Italienisch, Niederländisch, Japanisch, Polnisch und Koreanisch nachladen (Sonderzubehör). Außerdem lässt sich der Stift an den PC anschließen, so lässt sich der Text übertragen, editieren und weiter verarbeiten.
Während diese Modelle mit einer „Opticard“ arbeiten, um unleserliche Buchstaben einzuscannen, blenden die Modelle TS F (Deutsch, Englisch, Französisch) und TS E (Deutsch, Englisch, Spanisch) auf dem Display den Zeichensatz ein, so kann man mit einem Stift den Buchstaben anwählen, der gedruckt für das Gerät unleserlich war.
Apropos unleserlich: Das dürfte in Zeitungsartikeln oder Büchern wohl seltener vorkommen als umgangssprachliche Ausdrücke, mit denen der Lesestift genauso Probleme bekommt wie mit starker geknicktem Papier. Kursive Buchstaben werden dafür „geschluckt“. Die Buchstaben dürfen auch super klein sein (ab 6 Punkt, kaum noch lesbar) und bis zu 22 Punkt (theoretisch 8,27 mm). Nett ist übrigens, dass Hexaglot an eine wichtige Kleinigkeit gedacht hat: Alle Stifte können durch einfaches Umstellen für Rechts- oder Linkshänder angepasst werden.
Preise: Hexaglot verlangt für den Quicktionary 2 Premium 199,90 Euro, die anderen genannten Modelle liegen bei jeweils 169,90 Euro.







