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Wer einen Flachbild-Fernseher kauft, hat heutzutage oft schon einen DVB-T-Empfänger (für terrestrisches Digital-Fernsehen) mit eingebaut. Doch das angebliche “Überall-Fernsehen” ist eine Mogelpackung: Der Osten Deutschlands guckt auf der Suche nach RTL & Co. fast überall in die Röhre. Warum ist also kein Sat-Tuner drin? Kein Tuner für Kabelfernsehen? Dieser Panasonic hat sie alle!
Und das ist gut: Kein zusätzlicher Sat-Receiver, keine Set-Top-Box, keine Scart-Kabel. Antennenkabel dran und gut. Und natürlich unterstützt dieses LCD-Gerät HD und CI plus (für Pay-TV-Karten).
Nun zu den inneren Werten – bei Fernsehern von Panasonic gibt es eine Menge Qualitäten.
Das Bild misst eine sichtbare Diagonale von 80 Zentimetern und brilliert mit einem dynamischen Kontrast von 1:100.000, heißt in der Praxis: Tiefes Schwarz wird auch als solches dargestellt, reines Weiß ebenso. Dass die Farben dazwischen natürlich und brillant wiedergegeben werden, dafür sorgt ein Prozessor namens “V-real PRO 5″. Und das in voller HDTV-Auflösung: 1920 mal 1080 Bildpunkte werden dargestellt (Format 16:9). Anders ausgedrückt: 720 Linien. Außerdem unterdrückt ein intelligenter Filter das “Rauschen” bei Video-Darstellung.
Und wenn man nicht direkt von vorne schaut? Kein Problem, der GW20 garantiert einen gigantischen Betrachtungswinkel von 178 Grad, also quasi von überall, ohne Verlust an Bildqualität.
Für Sport-Fans ist Geschwindigkeit interessant – nicht nur die auf dem Rasen: Die Reaktionszeit des Bildschirms beträgt winzige drei Millisekunden, also werden auch schnelle Bewegungsabläufe ruckelfrei dargestellt.
Aber Fernsehen ist heutzutage nicht alles, was man mit einem TV-Gerät will. Thema Internet. Panasonic ist eines von rund 250 Mitgliedern der DLNA (Digital Living Network Alliance), die sich zusammengeschlossen haben, um einen Standard zu entwickeln, der Gerät verschiedener Herstelle miteinander kommunizieren lässt. So kann der Fernseher zum Beispiel kabellos in ein Netzwerk eingebunden werden. Und dann also nicht nur (bestimmte) Inhalte des Internets darstellen – zum Beispiel die Tagesschau zu jedem beliebigen Zeitpunkt – sondern auch auf andere Datenträger zugreifen: externe Festplatte, USB-Stick oder auch ein Media-Server. Also: Die Songs aus der Musikbibliothek oder die aufgenommenen Videos auf Knopfdruck. Natürlich gibt dieser Fernseher auch Bilder von der SD-Karte oder vom USB-Speicher wieder.
Gutes Bild – guter Ton, das gehört sich so. Dieser GW20 bietet V-Audi Surround-Sound und im DVB-Betrieb (also bei der digitalen Signalverarbeitung) Dolby Digital Plus. Über einen Equalizer lässt sich das Gerät auf das persönliche Hörempfinden einstellen.
Die Anschlüsse. Vorhanden sind unter anderem: 1 LAN-Anschluss (für Netzwerk-Kabel), zwei USB-Buchsen (einer vorne, einer hinten), vier HDMI-Schnittstellen (drei hinten, einer an der Seite), die besagten Anschlüsse für CI Plus und SD-Karte (bis hin zum SDXC-Format, also die mit dem ganz großen Speicher), zweimal Scart, YUV-Komponenteneingang (Cinch), PC-Eingang (VGA), ein optischer Digitalausgang, Audio-Ein- und Ausgänge (Cinch) und eine Buchse für einen (getrennt regelbaren) Kopfhörer.
Mit dem in schwarzer Klavierlack-Optik gehaltenen Sockel wiegt der Fernseher 11,5 Kilo (ohne zehn). Breite knapp 80 Zentimeter, Höhe etwas mehr als 50, Tiefe 8,6 (mit Fuß dann 21,7).
Okay, und was kostet dieser “Alleskönner” (Panasonic-Bezeichnung) nun? Der Hersteller schlägt selbstbewusst 899 Euro vor. Für das Geld gibt es eine Menge Qualitäten (aber auch größere Bildschirme, wem das wichtiger ist). Doch wie immer, wer im Netz stöbert, spart. In diesem Fall um die 100 Euro.