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Dieser Beamer ist so klein, dass er in einfach die Tasche muss! Mit etwas über 600 Gramm und der Oberfläche kaum größer als ein CD-Cover (12 mal 13,6 cm) bei 5,4 cm Höhe ist der neue LED-Beamer GP1 von BenQ prädestiniert für ambulante Vorträge. In Kürze ist er im Handel. War die Lebensdauer der Beamer-Lampe als teures Ersatzteil bislang immer ein Angstfaktor, beruhigt BenQ als Erstes: Die LED-Technik soll für bis zu 20 000 Lampenstunden sorgen. Würde man also jeden Abend drei Stunden Video gucken, wären das theoretisch etwa 18 Jahre – das soll dann ja wohl reichen.
Vergleich: Die Lebensdauer von Lampen eines herkömmlichen DLP-Projektors liegt bei rund 2000 Stunden. Nun fragt man sich: Was soll ich mit einem Mini-Beamer, wenn ich trotzdem mein schweres Notebook dabei haben muss. Muss man aber gar nicht! Das ist das zweite Highlight – und passt zur Kleinbauweise: Wenn man seine Präsentation auf dem USB-Stick dabei hat, reicht das aus. Kein PC nötig. Das Bild kommt mit SVGA-Auflösung (858 mal 600 Bildpunkte), fokussiert wird manuell. Im übrigen bietet das Gerät einen RGB- und einen Video-/Audio-Anschluss und kann auch mit einer Docking-Station für das iPhone verwendet werden. Die Ton-Ausgabe erfolgt über einen eingebauten Lautsprecher (1 Watt Leistung). Dass wohl trotzdem nicht gerade Heerscharen von Dozenten vor den Läden Schlange stehen werden, wenn das Gerät jetzt in den Handel kommt, hat einen simplem Grund: Zwar ist das Projektionsbild mit 100 ANSI-Lumen ausreichend hell und bietet ein gutes Kontrastverhältnis von 2000:1. Aber mit einer Bild-Diagonalen von 40 cm bis 1,5 Metern (etwa 1,30 Meter Leinwand-Breite bei 16:9) eignet sich das Gerät doch wohl eher für Vorführungen im Wohnzimmer oder kleineren Konferenzräumen. Für Hörsaalgröße ist es nicht gebaut.
Den Preis gibt BenQ mit ca. 500 Euro an.