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Nokia 5800 XpressMusicAls Apples iPhone auf dem Markt kam, war das eine kleine Revolution, nicht zuletzt wegen seines Touchscreens, über den Funktionen per Fingerdruck gewählt werden. Fast verwundert es ein wenig, dass Handy-Marktführer Nokia erst jetzt zurückschlägt: mit dem 5800 XpressMusic. Auch dieses Handy wird per Tastendruck, Finger oder Stift bedient. Oder mit einem beigelegten Plektron, ähnlich denen, die Gitarrenspieler benutzen. Das Display ist mit 3,9 mal 7 Zentimetern schön groß, und wie das iPhone “merkt” dieses Telefon, wie es gehalten wird: Das Nokia 5800 ändert beim Drehen die Ausrichtung (hoch zu quer), so dass ein Text wie eine Mail auf Grund der längeren Zeilen bequemer eingegeben werden kann oder Webseiten besser betrachtet werden können.

Elemente wie z. B. Internetseiten lassen sich vergrößern oder verkleinern. Über eine Sensortaste wird die Medienleiste aktiviert, für einen schnellen Zugriff auf Musik, Internet, Fotos oder Online-Sharing-Funktionen. Ins Internet geht’s entweder per UMTS bzw. per HSDPA (bis 3,6 Mbit/s im Download) oder, wenn ein Hotspot in der Nähe ist, per Drahtlos-Netzwerk WLAN.

Klasse: Wem das Handy zu klein ist, um wirklich damit zu arbeiten, dockt einfach ein Notebook an das 5800 an und nutzt es quasi als Moden. Diese Verbindung klappt per Kabel (USB) oder Funk (Bluetooth).

Zwar protzt die Kamera mit Zeiss-Optik und LED-Blitzlichtern, mit ihren 3,2 Megapixeln dürfte sie wahre Fotofreunde aber nicht wirklich beeindrucken. Auch Videos sind selbstverständlich möglich, bis zu einer Länge von eineinhalb Stunden (Formate MPEG4 und 3GPP). Wer die bearbeiten möchte, hat dafür die Software von Ulead im Lieferumfang.

Aber die 5800 XpressMusic hat anderswo noch einen Trumpf im Ärmel: GPS. Mit dem zusätzlichen Navigationspaket “Drive” wird per Saugnapf-Halterung aus dem Telefon im Handumdrehen ein Navigationsgerät machen. Allerdings: Installiert ist nur eine Testversion für drei Monate, die Vollversion kostet. An Bord ist, wie erwartet, ein MP3-Player mit acht Gigabyte großer Speicherkarte im Lieferumfang. Was die Musik selber betrifft, so dürfen sich Nokia-Kunden beim Dienst “Comes With Music” bedienen – gratis. Und: Aus dem Nokia-Store dürfen für ein Jahr Musikstücke aufs Handy geladen werden. Natürlich bleibt auch noch das eingebaute UKW-Radio… Erwähnt seien noch kurz das die integrierten Stereo-Lautsprecher mit Unterstützung für Surround-Sound, Sprachfunktionen und Audioaufzeichnung sowie das digitale Mikrofon.

Auf dem Speicher (MicroSDHC bis 16 GB möglich) haben neben Fotos und Musikstücken auch Videos Platz, die per Micro-USB-Buchse zum PC oder via TV-Ausgang direkt zum Fernseher übertragen werden können.

Wie lange reicht der Akku? Für knapp neun Stunden Dauerquasseln oder 5 Stunden UMTS-Dauerbetrieb, sagt Nokia. Die Standby-Zeiten liegen bei 400 Stunden. Was gut mehr als 16 Tage entspricht – rein theoretisch zumindest.

Abmessungen: Mit 111 mal 51,7 mal 15,5 Millimetern ist das Nokia 5800 XpressMusic noch schlank geblieben, auch 109 Gramm sind gemessen an der Ausstattung wirklich “tragbar”.

Das 3800 kostet bei Nokia 330 Euro mit Headset und Datenkabel im Lieferumfang, und 346 Euro mit Navigationspaket “Drive”, das außerdem noch Saugfuß, Auto-Ladekabel beinhaltet.

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