Acers beTouch E400 ist wieder ein Meilenstein für den Internet-Riesen Google. Es ist nämlich eines von inzwischen an die 30 Telefon-Modellen, in deren Inneren ein “Android”-Betriebssystem (ursprünglich auf Linux-Basis) arbeitet. Das beTouch kommt inzwischen mit der Version 2.1. Eine Entwicklung von Google – eine Kampfansage an Microsoft (Windows Mobile) und Apple (iPhone). Aber nicht nur das: Mit diesem Betriebssystem, mit dem täglich bereits 60000 Handys ausgeliefert werden, ebnet sich Google den Werbemarkt auf mobiler Ebene und schafft die Brücke zu den aus dem Internet bekannten Services (z.B. gmail, maps, picasa usw.)
Rein optisch sieht das SmartPhone von Acer dem iPhone, dem es nacheifert, recht ähnlich. Vor allem ist es schlank, passt mit einer Dicke von gerade 1,2 Zentimetern in jedes Jackett. 12,5 Zentimeter Höhe sind noch okay, 6 Zentimeter Breite auch. Und 125 Gramm ist noch im grünen Bereich dessen, was bei einem Smartphone erwartet werden kann.
Das helle Touchscreen-Display zeigt mit einer Diagonalen von acht Zentimetern übersichtlich 16 Applikationen bzw. Funktionen an, die einfach mit dem Zeigefinger anzuwählen sind – per Antippen oder “Ziehen” auf dem Bildschirm (480 mal 320 Bildpunkte). Das ist auch ausreichend für eine Reihe von Spielen, die für dieses PDA angeboten werden.
Wichtig ist Acer eine große Funktionalität bei der Verwaltung der Kontakte und dem Austausch von Daten. Vorinstalliert ist die Software “Acer Sync”, und sie ermöglicht es, einfach und schnell das Handy mit dem PC abzugleichen – sei es, die Kontakte oder die Kalender-Daten zu aktualisieren oder Fotos zu speichern. Das geht übrigens kabellos per eingebautem WLAN mit dem “noch” aktuellen g-Standard (alsob54 MBit Übertragungs-Tempo). Fotos haben dank einer Auflösung von 3,2 Megapixel Auflösung eine passable Qualität für ein Telefon, gespeichert wird auf Karten im Format MicroSD oder SDHC.
Der Clou beim E400 ist die Internet-Anbindung. Die HSDPA-Verbindung schafft maximal atemberaubende 7,2 Megabit pro Sekunde, das hat schon fast DSL-Qualität. Telefonisch ist das Gerät weltweit einsetzbar, es unterstützt alle vier üblichen GSM-Bereiche (850, 900, 1800, 1900) – also D- und E-Netze in Europa wie auch den amerikanischen Standard.
Und der zweite Clou ist ein eingebauter GPS-Empfänger (das schafft interessante Möglichkeiten im Zusammenhang mit dem Kartenangebot von Google) und – ein elektronischer Kompass. Somit kann dieses Telefon auch auch interessant sein für alle, die viel unterwegs sind und sich dabei oft orientieren müssen. Bluetooth-Übertragung (Version 2.0) ist auch mit an Bord (z. B. für Verbindung zu Freisprechanlagen). Eine Infrarot-Verbindung fehlt, erübrigt sich allerdings eigentlich auch, angesichts der sonst großzügigen Injektivität dieses Gerätes.
Ins Internet geht das Acer-Phone übrigens – wer hätte es bei dem Betriebssystem denn anders erwartet? – mit dem Browser “Chrome” von Google. Womit sich der Kreis schließt. Denn bislang erfreute sich dieser Browser als PC-Version noch nicht der von Google gewünschten Aufmerksamkeit, der Handy-Markt könnte das ändern. Was die Netz-Funktionalität betrifft, sei noch kurz erwähnt, dass das Gerät einen Reader für Office-Dokumente mitbringt und einen PDF-Reader – für eBooks?
Ein paar Überraschungen wird die endgültige Präsentation des Acer Smartphones noch bringen, es erscheint in Deutschland im zweiten Quartal 2010. Der Preis steht momentan noch nicht fest.








ist ein super handy. jedoch gibt es auch günstigere.