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Nokia 9300Von außen ist es nur ein Handy – von innen ein ganzes Büro. Das war schon immer etwas eine Quadratur des Kreises, denn wer ein großflächiges Display will und eine vollständige Tastatur, der muss – schleppen. Doch im Gegensatz zu früheren Geräten kommt Nokias Communicator 9300 zwar noch mit 167 Gramm daher – aber Abmessungen, die tatsächlich handy-like sind: mit 132 mal 51 mal 21 Millimeter. Drinnen ist dann alles komplett: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation und Organizer (Kalender, Kontakte, Aufgaben) sind die erwarteten Basics – voll kompatibel zu Microsoft Office ab Version 97.

Ein Rechner, eine Funktion zur Sprachaufzeichnung und ein Dateimanager runden das Büro ab. Die Synchronisierung der Daten mit dem PC ist über Kabel möglich (im Lieferumfang, USB 2-kompatibel); Infrarot und Bluetooth sind auch an Bord. Wer seine Arbeit sichern möchte, hat 80 MB internen Speicher zur Verfügung – und die Möglichkeit, eine Multimedia Card (MMC) einzustecken. Der Communicator arbeitet übrigens mit dem Betriebssystem Symbian OS 7.

Aber auch für Unterhaltung ist gesorgt. Der Media-Player liest neben MP3 auch MPEG-4-(AAC), MIDI- und RealAudio-Daten. Der Browser ist für HTML 4 bzw. XHTML ausgelegt und unterstützt auch Inhalte im WML 1.3-Format. Das digitale Rechtemanagement nach OMA-Standard sorgt dafür, dass geschützte Daten nicht weitergegeben werden können.

Thema Internet, auf UMTS oder HSDPA verzichtet der Communicator leider; ersatzweise ist allerdings EGPRS an Bord, das für die meisten Nutzungsarten ausreichen dürfte: In EDGE-Netzen sind so immerhin bis zu 236,8 kBit/s erreichbar. Was die Mail-Funktion betrifft, kann das Gerät mit allen gängigen Protokollen und Standards aufwarten. Zur Telefonie gibt es kaum etwas zu sagen – es ist alles komplett, inklusive Freisprecheinrichtung über Lautsprecher und Sprachmitschnitt. Sprach-Aufzeichnungen können übrigens neben den 40n polyphonen Tönen auch als Klingelzeichen verwendet werden. Und wer oft in Asien oder Amerika unterwegs ist, wird es zu schätzen wissen, dass nicht nur die in Europa üblichen Frequenzen GSM 900 und 1800 unterstützt werden, sondern auch GSM 1900. Auch Fax-Mitteilungen können übertragen werden.

Eine Kamera fehlt diesem Büro-Telefon leider. Immerhin, eine Möglichkeit, Portrait-Fotos zur Kontakt-Datenbank hinzuzufügen, gibt es trotzdem. Die müssten dann z. B. per Datenkarte oder MMS eingespielt werden. Der serienmäßig mitgelieferte Lithium-Polymer-Akku schafft mit seiner Kapazität von 1100 mAh nach Aussage von Nokia 3,5 bis acht Stunden im Sprachbetrieb – oder 170 bis 230 Stunden im Standby-Betrieb. Dies ist u.a. abhängig von der Entfernung zum nächsten Sendemast.

Außerdem im Lieferumfang (neben dem üblichen Zubehör): Das erwähnte Datenkabel, ein Headset, eine Komfort-Tischladestation und eine Nokia Speicherkarte.

Fazit: Gegen die modernen Smartphones wirkt das 9300 ohne UMTS und ohne WLAN ganz fraglos ein wenig veraltet. Wem aber EDGE/GPRS zum Mailen ausreicht, wer dazu die Tastatur des Communicators einem Touchscreen vorzieht – der bekommt hier ein Handy-Büro zu einem sagenhaften Preis: Dieses Telefon gibts heute bei einigen Anbietern schon für etwa 170 Euro.

Nokia 9300 Communicator – Ganzes Büro zum kleinen Preis0Hendrik2013-11-22 01:55:55Von außen ist es nur ein Handy – von innen ein ganzes Büro. Das war schon immer etwas eine Quadratur des Kreises, denn wer ein großflächiges Displ…
Handy / SmartphoneNokia 9300 Communicator – Ganzes Büro zum kleinen PreisVon außen ist es nur ein Handy – von innen ein ganzes Büro. Das war schon immer etwas eine Quadratur des Kreises, denn wer ein großflächiges Displ…

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