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Sie haben einen schicken neuen Fernseher erstanden, der auch HDMI darstellt – und wundern sich, dass Ihr Bild nicht sooo viel besser ist als vorher? Dann hat das Gerät keinen eingebauten Sat-Empfänger und Ihr alter kann HDMI nicht übertragen. Also gehen Sie jetzt noch mal einkaufen…
…und schauen sich vielleicht die Dreambox DM 500 HD an.

Dieser digitale Satelliten-Empfänger bringt nicht nur das gute Bild (zum Beispiel von ARD, ZDF und Arte) auf den Schirm (und die Radioprogramme vom Satelliten), er kann auch noch einiges mehr. Er ist Netzwerk-fähig und – speichert das digitale Fernsehen bei Bedarf auch gleich in scharfer Auflösung auf einer externen Festplatte. Dafür besitzt das Gerät einen eSATA-Anschluss (entsprechend ausgestattet und mit externer Stromversorgung muss auch die Platte sein). Und da die Dreambox als Betriebssystem Linux mitbringt, wird auch die Festplatte entsprechend formatiert. Ist also für Rechner mit Windows oder MacOS nicht lesbar.
Sendung aufnehmen, das bedeutet hier aber auch: Time-Shift-Funktion, also die Sendung, die man gerade schaut, anhalten (um vielleicht ein Bier aus dem Keller zu holen oder ein Wasser) und ein paar Minuten an der selben Stelle weiter schauen. Mitschnitte spät in der Nacht? Kein Problem, über EPG (electronic program guide – elektronischer Programm-Führer) lassen sich die Aufnahmen recht komfortabel vorprogrammieren. Übrigens, auch der Empfang von Teletext ist selbstverständlich möglich.

Sie gucken nicht nur über Astra? Die Dreambox unterstützt Mehrfach-LNB-Umschaltung und Rotorbetrieb.

Weitere Möglichkeit: Die Verbindung zu einem Computer, dafür gibt es einen Netzwerkanschluss (10/100 MB). So kann dann doch Plattform-unabhäng auf die Inhalte der Festplatte zugegriffen werden. Und: Per Anschluss an das hauseigene Netzwerk gehts auch ins Internet. Zum Beispiel für die Übertragung von Radioprogrammen aus aller Welt oder für die Darstellung von Video-Clips aus dem Netz. Ansonsten ist auch noch ein analoges Modem für den Internet-Zugang mit eingebaut.

Neben der bereits erwähnten HDMI-Buchse ist ein Scart-Anschluss dran, außerdem ein optischer Ausgang (S/PDIF). Der kleine Mini-USB ist nur zur Aktualisierung der Software (Service) gedacht.

Schön ist auch, dass das Umschalten der Kanäle im Vergleich zu billigen Sat-Receivern schnell geht: Es dauert weniger als eine Sekunde. Der 400 MHz MIPS-Prozessor ist auch hier recht nützlich.

Im Betrieb verbraucht das Gerät 12 Watt. Auf “Standby” geschaltet sinkt die Leistung auf 1 Watt. Die Stromversorgung erfolgt im übrigen über ein externes Netzteil (12 Volt). Das verringert einerseits das Gewicht des eigentlichen Gerätes (0,7 Kilo), gibt aber manchmal Gedränge in der Verteiler-Steckdose.

Die Dreambox DM 500 HD gilt als Einsteiger-Gerät in der Dreambox-Reihe und kostet etwa 340 Euro (Internet).

TechnikDreambox DM 500 HD – Jetzt kommt das gute Bild auf den SchirmSie haben einen schicken neuen Fernseher erstanden, der auch HDMI darstellt – und wundern sich, dass Ihr Bild nicht sooo viel besser ist als vorher? D…

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